info@schlaf.baby

Gibt es Kinder, die besser schlafen als andere?

RatgeberZeitpläne und RoutinenGibt es Kinder, die besser schlafen als andere?
Emilia Herz
Emilia Herzhttps://schlaf.baby/
Ich bin pädiatrische Schlafberaterin und vor allem Mutter von zwei wunderbaren kleinen Kindern. Als Schlafberaterin liebe ich es, mit Familien zusammenzuarbeiten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder zu fördern und ihnen so eine möglichst erfolgreiche Grundlage zu bieten. Schlaf ist der Schlüssel zum Wohlbefinden und dein Wohlbefinden ist mir wichtig.

Texte vorlesen lassen

Ja, auf jeden Fall. Individuelle Unterschiede spielen sicherlich eine Rolle. Eine häufige Erfahrung von Eltern, die mehr als ein Kind haben, ist, dass jedes Kind anders ist. Das gilt für viele Bereiche, und der Schlaf ist da keine Ausnahme. Manche Kinder sind Tiefschläfer, schlafen von Geburt an in langen Abschnitten und können sich sehr leicht beruhigen, während andere Kinder leichte Schläfer sind, erst im Kleinkindalter längere Zeit durchschlafen und schwer zu beruhigen sind. Diese Unterschiede lassen sich durch die intrinsischen Merkmale des Säuglings erklären, wie Temperament, Entwicklung und andere biomedizinische Faktoren.

  Wie kann mein aktives Kleinkind vor dem Schlafengehen zur Ruhe kommen?

Temperament ist definiert als biologisch begründete individuelle Unterschiede, die sich auf Affekt, Aufmerksamkeit und Verhalten als Reaktion auf die Umwelt auswirken. In Studien wurden Zusammenhänge zwischen dem Schlaf von Säuglingen und bestimmten Temperamentsdimensionen festgestellt: Säuglinge mit einem leichten Temperament (positive Stimmung, hohe Kontaktfreudigkeit und hohe Geselligkeit) schlafen nachts länger und haben weniger Schlafprobleme als Säuglinge mit einem schwierigen Temperament (negative Stimmung, hoher Rückzug, hohes Aktivitätsniveau, niedrige sensorische Schwelle und geringe Regulationsfähigkeit). Säuglinge mit schwierigem Temperament haben in der Regel mehr Schwierigkeiten mit der Schlafkonsolidierung (Probleme mit dem Durchschlafen über längere Zeiträume), und Schlafstörungen beginnen oft schon im Säuglingsalter.

  Wie kann ich meinem Baby helfen, nachts durchzuschlafen?

Neben diesen Faktoren wissen wir auch, dass die meisten Schlafstörungen in der frühen Kindheit durch Umweltfaktoren und Erziehungspraktiken (z. B. späte Schlafenszeit) erklärt werden können. Der Einfluss genetischer Faktoren sollte jedoch nicht unterschätzt werden, da die Schlafdauer und das nächtliche Aufwachen stark von der Genetik beeinflusst werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass manche Kinder gut schlafen und andere Probleme mit dem Schlaf haben – aber alle gesunden Babys sind in der Lage, gut zu schlafen, wenn sie bei Bedarf angemessene Unterstützung erhalten.

Newsletter

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.

Schlafregressionen und Schlafmuster

Schlaf gut

Einschlafhilfe